Entdeckung eines lebensrettenden Prinzips

Charles H. Best (links) und Frederick G. Banting an der Universität von Toronto

Basierend auf der Hypothese, dass ein Hormon der Bauchspeicheldrüse die Auswirkungen von Diabetes umkehren könnte, gewannen die Kanadier Frederick G. Banting und Charles H. Best im Sommer 1921 an der Universität von Toronto aus den Inselzellen des Pankreas eines Hundes einen Extrakt, den sie „Isletin“ nannten. Diesen testeten sie an Hunden, die durch Pankreasentfernung einen experimentellen Diabetes aufwiesen. Die hohen Blutzuckerwerte der Tiere liessen sich durch den insulinhaltigen Extrakt rückgängig machen. Erstmals gab es einen Hoffnungsschimmer für Menschen mit Diabetes, deren Lebenserwartung vor der Entdeckung des Insulins etwa drei Jahre betragen hatte.

Entdeckung eines lebensrettenden Prinzips

Basierend auf der Hypothese, dass ein Hormon der Bauchspeicheldrüse die Auswirkungen von Diabetes umkehren könnte, gewannen die Kanadier Frederick G. Banting und Charles H. Best im Sommer 1921 an der Universität von Toronto aus den Inselzellen des Pankreas eines Hundes einen Extrakt, den sie „Isletin“ nannten. Diesen testeten sie an Hunden, die durch Pankreasentfernung einen experimentellen Diabetes aufwiesen. Die hohen Blutzuckerwerte der Tiere liessen sich durch den insulinhaltigen Extrakt rückgängig machen. Erstmals gab es einen Hoffnungsschimmer für Menschen mit Diabetes, deren Lebenserwartung vor der Entdeckung des Insulins etwa drei Jahre betragen hatte.

Charles H. Best (links) und Frederick G. Banting an der Universität von Toronto

Erste klinische Anwendungen und Erfolge

Leonard Thompson vor und nach der Behandlung mit Insulin.

Im Januar 1922 gelang dem Team um Banting und Best die erste Rettung eines Menschen mit Typ 1 Diabetes. Im Toronto General Hospital wurde der 14-jährige Leonard Thompson, der nur noch knapp über 29 Kilogramm wog, als erster Mensch mit Insulin behandelt. Nachdem er Injektionen des Extrakts von Banting und Best erhalten hatte, sank Leonards Blutzucker und der Junge erholte sich zunehmend. Er starb mit 27 Jahren an den Folgen einer Pneumonie ohne Zusammenhang mit Diabetes.

Erste klinische Anwendungen und Erfolge

Im Januar 1922 gelang dem Team um Banting und Best die erste Rettung eines Menschen mit Typ 1 Diabetes. Im Toronto General Hospital wurde der 14-jährige Leonard Thompson, der nur noch knapp über 29 Kilogramm wog, als erster Mensch mit Insulin behandelt. Nachdem er Injektionen des Extrakts von Banting und Best erhalten hatte, sank Leonards Blutzucker und der Junge erholte sich zunehmend. Er starb mit 27 Jahren an den Folgen einer Pneumonie ohne Zusammenhang mit Diabetes.

Leonard Thompson vor und nach der Behandlung mit Insulin.

Erlaubnis zur Insulinproduktion in Skandinavien

1922
Das dänische Forscherehepaar August und Marie Krogh, die späteren Gründer des Vorläuferunternehmens der heutigen Novo Nordisk, traf sich 1922 auf einer Vortragsreise durch Nordamerika mit dem Direktor des Physiological Laboratory an der Universität von Toronto, Prof. John James Macleod. Sie kehrten mit der Lizenz für die Extraktions-und Reinigungstechnik aus Toronto nach Dänemark zurück, um das lebenswichtige Insulin herzustellen und als Arzneimittel verfügbar zu machen. Am 21. Dezember 1922 gelang es August Krogh und dem dänischen Arzt Hans Christian Hagedorn, eine kleine Menge Insulin aus der Bauchspeicheldrüse eines Rindes zu extrahieren. Mit finanzieller Unterstützung durch den dänischen Apotheker und Unternehmer August Kongsted gründeten August Krogh und Hagedorn 1923 das Nordisk Insulinlaboratorium. Ziel von Krogh und Hagedorn war es, die Insulinextraktion weiter zu verbessern und die Produktion zu standardisieren. Hagedorn hatte zuvor zusammen mit dem Apotheker Norman Jensen eine genaue Methode der Messung des Blutzuckerspiegels entwickelt.
1922

Erlaubnis zur Insulinproduktion in Skandinavien

Das dänische Forscherehepaar August und Marie Krogh, die späteren Gründer des Vorläuferunternehmens der heutigen Novo Nordisk, traf sich 1922 auf einer Vortragsreise durch Nordamerika mit dem Direktor des Physiological Laboratory an der Universität von Toronto, Prof. John James Macleod. Sie kehrten mit der Lizenz für die Extraktions-und Reinigungstechnik aus Toronto nach Dänemark zurück, um das lebenswichtige Insulin herzustellen und als Arzneimittel verfügbar zu machen. Am 21. Dezember 1922 gelang es August Krogh und dem dänischen Arzt Hans Christian Hagedorn, eine kleine Menge Insulin aus der Bauchspeicheldrüse eines Rindes zu extrahieren. Mit finanzieller Unterstützung durch den dänischen Apotheker und Unternehmer August Kongsted gründeten August Krogh und Hagedorn 1923 das Nordisk Insulinlaboratorium. Ziel von Krogh und Hagedorn war es, die Insulinextraktion weiter zu verbessern und die Produktion zu standardisieren. Hagedorn hatte zuvor zusammen mit dem Apotheker Norman Jensen eine genaue Methode der Messung des Blutzuckerspiegels entwickelt.

August und Marie Krogh

August und Marie Krogh

August Krogh und August Kongstedt

August Krogh und August Kongstedt

Hans Christian Hagedorn

Hans Christian Hagedorn

Beginn der industriellen Insulinherstellung in Europa

1923
Zu Beginn des Jahres 1923 nimmt das Nordisk Insulinlaboratorium die Produktion von Insulin auf. Im Frühjahr desselben Jahres konnten die ersten Patienten mit dem Insulin genannt «Insulin Leo» behandelt werden. Das Datum wird als Geburtsstunde der heutigen Novo Nordisk angesehen. Ab 1926 gingen die Gewinne an eine Stiftung, die Nordisk Insulin Foundation, die wissenschaftliche Arbeiten und Menschen mit Diabetes in den skandinavischen Ländern unterstützte.
1923

Beginn der industriellen Insulinherstellung in Europa

Zu Beginn des Jahres 1923 nimmt das Nordisk Insulinlaboratorium die Produktion von Insulin auf. Im Frühjahr desselben Jahres konnten die ersten Patienten mit dem Insulin genannt «Insulin Leo» behandelt werden. Das Datum wird als Geburtsstunde der heutigen Novo Nordisk angesehen. Ab 1926 gingen die Gewinne an eine Stiftung, die Nordisk Insulin Foundation, die wissenschaftliche Arbeiten und Menschen mit Diabetes in den skandinavischen Ländern unterstützte.

Nordisk Insulinlaboratorium: Erste Produktionsstätte und Produkte

Nordisk Insulinlaboratorium: Erste Produktionsstätte und Produkte

Nobelpreis für die Entdecker des Insulins

Für ihre Arbeiten, die zur Entdeckung des Insulins geführt hatten, erhielten Frederick Banting und John James Macleod 1923 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Frederick Banting gab die Hälfte seines Anteils am Preisgeld an seinen Assistenten Charles Best ab. Macleod teilte seinen Anteil mit James B. Collip, einem weiteren Mitglied des Torontoer Forscherteams, welcher massgeblichen Anteil an der Verbesserung der Reinheit der Insulinpräparationen von Banting und Best gehabt hatte.

Nobelpreis für die Entdecker des Insulins

Für ihre Arbeiten, die zur Entdeckung des Insulins geführt hatten, erhielten Frederick Banting und John James Macleod 1923 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Frederick Banting gab die Hälfte seines Anteils am Preisgeld an seinen Assistenten Charles Best ab. Macleod teilte seinen Anteil mit James B. Collip, einem weiteren Mitglied des Torontoer Forscherteams, welcher massgeblichen Anteil an der Verbesserung der Reinheit der Insulinpräparationen von Banting und Best gehabt hatte.

Frederick Banting

Frederick Banting

John James Macleod

John James Macleod

Gründung von Novo und Entwicklung eines flüssigen Insulinpräparats

1925
Die beiden Brüder und ehemaligen Mitarbeiter des Nordisk Insulinlaboratorium Harald und Thorwald Pedersen gründeten 1925 ihr eigenes Unternehmen, das Novo Terapeutisk Laboratorium. Sie schafften es, ein stabiles flüssiges Insulinpräparat herzustellen und nannten es Insulin Novo. Das war etwas Neues.
1925

Gründung von Novo und Entwicklung eines flüssigen Insulinpräparats

Die beiden Brüder und ehemaligen Mitarbeiter des Nordisk Insulinlaboratorium Harald und Thorwald Pedersen gründeten 1925 ihr eigenes Unternehmen, das Novo Terapeutisk Laboratorium. Sie schafften es, ein stabiles flüssiges Insulinpräparat herzustellen und nannten es Insulin Novo. Das war etwas Neues.

Novo Logo von 1938

Novo Logo von 1938

Erfindung der Novo-Spritze und Massenproduktion von Insulin Novo

Neben der Entwicklung der Herstellung des Insulins konzipierte Harald Pedersen eine spezielle Spritze – die Novo-Spritze –, mit der sich Patienten bequem selbst mehrmals täglich das korrekt dosierte Insulin injizieren konnten. Im Februar 1925 brachte Novo Terapeutisk Laboratorium Insulin Novo und die Novo-Spritze auf dem Markt.

Erfindung der Novo-Spritze und Massenproduktion von Insulin Novo

Neben der Entwicklung der Herstellung des Insulins konzipierte Harald Pedersen eine spezielle Spritze – die Novo-Spritze –, mit der sich Patienten bequem selbst mehrmals täglich das korrekt dosierte Insulin injizieren konnten. Im Februar 1925 brachte Novo Terapeutisk Laboratorium Insulin Novo und die Novo-Spritze auf dem Markt.

Produktion von Insulin Novo um 1930

Produktion von Insulin Novo um 1930

Die Novo-Spritze von 1925

Die Novo-Spritze von 1925

Auf der Suche nach langwirksamen Insulinen

1936
1936 gelang Hans-Christian Hagedorn die Entwicklung des Protamin-Insulins. Dem Insulin zugeführt, verringert das basisch reagierende Protein aus dem Laich der Flussforelle bei neutralem pH-Wert die Löslichkeit des Insulins. Dank der verzögerten Wirksamkeit des Protamin-Insulins sollten die Patienten weniger häufig injizieren müssen als mit Normalinsulin – wenn möglich nur einmal am Tag. Nordisk bot das Verzögerungsinsulin unter dem Namen «Insulin Leo Retard» ab 1936 an. Allerdings waren die ersten Protamin-Insuline in neutraler Lösung nicht stabil, und die Patienten mussten vor der Injektion noch Phosphatpuffer zum Insulin mischen.
1936

Auf der Suche nach langwirksamen Insulinen

1936 gelang Hans-Christian Hagedorn die Entwicklung des Protamin-Insulins. Dem Insulin zugeführt, verringert das basisch reagierende Protein aus dem Laich der Flussforelle bei neutralem pH-Wert die Löslichkeit des Insulins. Dank der verzögerten Wirksamkeit des Protamin-Insulins sollten die Patienten weniger häufig injizieren müssen als mit Normalinsulin – wenn möglich nur einmal am Tag. Nordisk bot das Verzögerungsinsulin unter dem Namen «Insulin Leo Retard» ab 1936 an. Allerdings waren die ersten Protamin-Insuline in neutraler Lösung nicht stabil, und die Patienten mussten vor der Injektion noch Phosphatpuffer zum Insulin mischen.

Zink-Protamin-Insulin Novo

Die Kanadier D. M. Scott und A.M. Fisher hatten stabile Zink-Insulin-Suspensionen entwickelt und vergaben die entsprechende Lizenz an Novo. Das daraufhin von Hagedorn entwickelte «Zink-Protamin-Insulin Novo», das erste in einer neutralen Suspension stabile Verzögerungsinsulin, kam 1938 auf den dänischen Markt. Wegen des Protamin-Überschusses eignete sich das bis zu 72 Stunden wirksame Präparat aber nicht zur Mischung mit kurzwirksamem Insulin.

Zink-Protamin-Insulin Novo

Die Kanadier D. M. Scott und A.M. Fisher hatten stabile Zink-Insulin-Suspensionen entwickelt und vergaben die entsprechende Lizenz an Novo. Das daraufhin von Hagedorn entwickelte «Zink-Protamin-Insulin Novo», das erste in einer neutralen Suspension stabile Verzögerungsinsulin, kam 1938 auf den dänischen Markt. Wegen des Protamin-Überschusses eignete sich das bis zu 72 Stunden wirksame Präparat aber nicht zur Mischung mit kurzwirksamem Insulin.

Das Nordisk Insulinlaboratorium und ihr erstes Produkt, Insulin Leo

Das Nordisk Insulinlaboratorium und ihr erstes Produkt, Insulin Leo

Die Entwicklung von NPH-Insulin

1946
1946 gelang es Charles Krayenbühl und Thomas Rosenberg von Nordisk, bei neutralem pH-Wert Insulin-Protamin-Kristalle zu bilden, welche in Suspension stabil waren. Das «neutrale Protamin Hagedorn Insulin» – kurz NPH-Insulin – hatte eine Wirkdauer von 12 bis 14 Stunden. Durch die kristalline Form war es nun möglich, Protamin-Insulin mit kurzwirksamem Insulin zu mischen, ohne dass es zu einem Verlust oder einer Veränderung der Wirkung in beiden Produkten kam. Das 1950 zunächst in den USA eingeführte NPH-Insulin war ein grosser Erfolg.
1946

Die Entwicklung von NPH-Insulin

1946 gelang es Charles Krayenbühl und Thomas Rosenberg von Nordisk, bei neutralem pH-Wert Insulin-Protamin-Kristalle zu bilden, welche in Suspension stabil waren. Das «neutrale Protamin Hagedorn Insulin» – kurz NPH-Insulin – hatte eine Wirkdauer von 12 bis 14 Stunden. Durch die kristalline Form war es nun möglich, Protamin-Insulin mit kurzwirksamem Insulin zu mischen, ohne dass es zu einem Verlust oder einer Veränderung der Wirkung in beiden Produkten kam. Das 1950 zunächst in den USA eingeführte NPH-Insulin war ein grosser Erfolg.

NPH-Insulin produziert von Nordisk

NPH-Insulin produziert von Nordisk

Die Lente® -Produkte: Insuline mit drei verschiedenen Wirkdauern

1953
Nach der Einführung des NPH-Insulins durch Nordisk wurde bei Novo ein Forschungsteam zusammengestellt, um ein Insulinprodukt zu entwickeln, das genauso gut wie NPH-Insulin oder vielleicht sogar besser war. 1953 kamen mit Insulin Novo Lente® , Novo Semilente® und Novo Ultralente® drei Insuline mit unterschiedlichem Grad der Wirkverlängerung dank Zugabe von Zink auf den Markt. Auf Substanzen wie Protamin, die kein Insulin oder dem Insulin nicht ähnlich sind, wurde verzichtet.
1953

Die Lente® -Produkte: Insuline mit drei verschiedenen Wirkdauern

Nach der Einführung des NPH-Insulins durch Nordisk wurde bei Novo ein Forschungsteam zusammengestellt, um ein Insulinprodukt zu entwickeln, das genauso gut wie NPH-Insulin oder vielleicht sogar besser war. 1953 kamen mit Insulin Novo Lente® , Novo Semilente® und Novo Ultralente® drei Insuline mit unterschiedlichem Grad der Wirkverlängerung dank Zugabe von Zink auf den Markt. Auf Substanzen wie Protamin, die kein Insulin oder dem Insulin nicht ähnlich sind, wurde verzichtet.

Das langwirkende Insulin Lente® von Novo

Das langwirkende Insulin Lente® von Novo

Strukturbestimmung des Insulins und zweiter Nobelpreis

1955
Britischen Biochemikern unter der Leitung von Frederick Sanger gelang es nach 12-jähriger Arbeit, die Aminosäuresequenz des Insulins zu klären und damit den Weg zu einer chemischen und später biotechnologischen Synthese frei zu machen. «Für die Strukturaufklärung von Proteinen, insbesondere des Insulins», erhielt Sanger 1958 den Nobelpreis für Chemie, den zweiten in der Geschichte des Insulins.
1955

Strukturbestimmung des Insulins und zweiter Nobelpreis

Britischen Biochemikern unter der Leitung von Frederick Sanger gelang es nach 12-jähriger Arbeit, die Aminosäuresequenz des Insulins zu klären und damit den Weg zu einer chemischen und später biotechnologischen Synthese frei zu machen. «Für die Strukturaufklärung von Proteinen, insbesondere des Insulins», erhielt Sanger 1958 den Nobelpreis für Chemie, den zweiten in der Geschichte des Insulins.

Frederick Sanger

Frederick Sanger

Eine neue Ära im Verständnis von Diabetes

In den 1960er Jahren wurde deutlich, dass mehrere Typen von Diabetes mellitus existieren und dass Typ 2 Diabetes die weltweit häufigste Form darstellt. Die Forschung in der Medizin konzentriert sich nun darauf, die unterschiedlichen Eigenschaften der verschiedenen Diabetestypen zu berücksichtigen. Bald werden die ersten Medikamente speziell für die Behandlung von Typ 2 Diabetes eingeführt.

Eine neue Ära im Verständnis von Diabetes

In den 1960er Jahren wurde deutlich, dass mehrere Typen von Diabetes mellitus existieren und dass Typ 2 Diabetes die weltweit häufigste Form darstellt. Die Forschung in der Medizin konzentriert sich nun darauf, die unterschiedlichen Eigenschaften der verschiedenen Diabetestypen zu berücksichtigen. Bald werden die ersten Medikamente speziell für die Behandlung von Typ 2 Diabetes eingeführt.

Auf der Suche nach reinerem Insulin

Seit 1960 war bekannt, dass minimale Verunreinigungen des Insulins zu Antikörpern beim Menschen führen. Die Forscher sowohl bei Novo als auch bei Nordisk konzentrierten sich nun auf die Reinigung der Insulinprodukte, um Verunreinigungen zu reduzieren oder sogar zu vermeiden, um die Entwicklung von Antikörpern gegen Insulin zu verhindern. Nachdem Studien auf eine höhere Antigenität von Rinderinsulin hingewiesen hatten, produzierte Nordisk seit 1967 nur noch Schweineinsulin.

Auf der Suche nach reinerem Insulin

Seit 1960 war bekannt, dass minimale Verunreinigungen des Insulins zu Antikörpern beim Menschen führen. Die Forscher sowohl bei Novo als auch bei Nordisk konzentrierten sich nun auf die Reinigung der Insulinprodukte, um Verunreinigungen zu reduzieren oder sogar zu vermeiden, um die Entwicklung von Antikörpern gegen Insulin zu verhindern. Nachdem Studien auf eine höhere Antigenität von Rinderinsulin hingewiesen hatten, produzierte Nordisk seit 1967 nur noch Schweineinsulin.

Labor in den sechziger Jahren

Labor in den sechziger Jahren

Monokomponenten-Insulin von Novo: das damals reinste aller Insuline

1973
Die Forschung über Antikörperreaktionen führte 1973 zur Einführung von Novos Monokomponenten-Insulin (MC-Insulin), einem hochgereinigten kommerziellen Schweineinsulin. Allergische Reaktionen waren weitgehend eliminiert und die Antikörperentwicklung deutlich reduziert. MC-Insulin war ein Meilenstein in der Erhöhung der Reinheit des aus tierischen Quellen produzierten Insulins.
1973

Monokomponenten-Insulin von Novo: das damals reinste aller Insuline

Die Forschung über Antikörperreaktionen führte 1973 zur Einführung von Novos Monokomponenten-Insulin (MC-Insulin), einem hochgereinigten kommerziellen Schweineinsulin. Allergische Reaktionen waren weitgehend eliminiert und die Antikörperentwicklung deutlich reduziert. MC-Insulin war ein Meilenstein in der Erhöhung der Reinheit des aus tierischen Quellen produzierten Insulins.

Das MC-Insulin von Novo

Das MC-Insulin von Novo

Chemische Herstellung von Insulin im Industriemassstab

1975
1975 gelang mit der Totalsynthese des menschlichen Insulins durch Basler Chemiker von Ciba Geigy erstmals die chemische Herstellung von praktisch reinem Insulin. Doch die Produktion war anspruchsvoll und teuer. Dies führte zur intensiven Erforschung gentechnologischer Verfahren für die Herstellung von Insulin.
1975

Chemische Herstellung von Insulin im Industriemassstab

1975 gelang mit der Totalsynthese des menschlichen Insulins durch Basler Chemiker von Ciba Geigy erstmals die chemische Herstellung von praktisch reinem Insulin. Doch die Produktion war anspruchsvoll und teuer. Dies führte zur intensiven Erforschung gentechnologischer Verfahren für die Herstellung von Insulin.

Weltweit erste Herstellung von Humaninsulin durch Modifikation von Schweineinsulin

1982
Im Jahr 1982 brachte Novo als erstes Unternehmen weltweit ein Humaninsulin auf den Markt, welches aus Schweineinsulin hergestellt wurde. Jan Markussen von Novo hatte das Verfahren, bei dem eine einzige Aminosäure durch enzymatische Modifikation ausgetauscht wurde, 1979 entwickelt. Das Ergebnis war ein Insulin mit der gleichen molekularen Struktur und den gleichen Eigenschaften wie echtes Humaninsulin.
1982

Weltweit erste Herstellung von Humaninsulin durch Modifikation von Schweineinsulin

Im Jahr 1982 brachte Novo als erstes Unternehmen weltweit ein Humaninsulin auf den Markt, welches aus Schweineinsulin hergestellt wurde. Jan Markussen von Novo hatte das Verfahren, bei dem eine einzige Aminosäure durch enzymatische Modifikation ausgetauscht wurde, 1979 entwickelt. Das Ergebnis war ein Insulin mit der gleichen molekularen Struktur und den gleichen Eigenschaften wie echtes Humaninsulin.

Jan Markussen von Novo

Jan Markussen von Novo

Einführung der ersten Mini-Insulinpumpe

1983
Insulinpumpen wurden erstmals in den 1960er Jahren entwickelt und sind seit den 1980er Jahren weit verbreitet. Sie stellen sicher, dass Menschen mit Diabetes von einer bedarfsgerechten Insulinabgabe über den ganzen Tag hinweg profitieren können. Die erste tragbare Insulinpumpe war der 1976 vorgestellte ‘Mill Hill Infuser’, entwickelt von Dr. John Pickup, Professor Harry Keen und Dr. John Parsons am National Institute for Medical Research in Mill Hill, London. Insulinpumpen sind heute in vielen Formen, Grössen und Farben erhältlich.
1983

Einführung der ersten Mini-Insulinpumpe

Insulinpumpen wurden erstmals in den 1960er Jahren entwickelt und sind seit den 1980er Jahren weit verbreitet. Sie stellen sicher, dass Menschen mit Diabetes von einer bedarfsgerechten Insulinabgabe über den ganzen Tag hinweg profitieren können. Die erste tragbare Insulinpumpe war der 1976 vorgestellte ‘Mill Hill Infuser’, entwickelt von Dr. John Pickup, Professor Harry Keen und Dr. John Parsons am National Institute for Medical Research in Mill Hill, London. Insulinpumpen sind heute in vielen Formen, Grössen und Farben erhältlich.

Patientin mit Insulinpumpe

Patientin mit Insulinpumpe

Einführung des ersten Insulinpens

Der NovoPen® - ein Insulininjektor wie ein Füller

Die Markteinführung des NovoPens® , dem ersten Insulinpen weltweit, verbesserte die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes drastisch, indem es den Bedarf an unhandlichen Glasspritzen eliminierte. Endlich hatten die Menschen eine diskrete und präzise Möglichkeit, sich bei Bedarf die richtige Dosis Insulin zu verabreichen.

Einführung des ersten Insulinpens

Die Markteinführung des NovoPens® , dem ersten Insulinpen weltweit, verbesserte die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes drastisch, indem es den Bedarf an unhandlichen Glasspritzen eliminierte. Endlich hatten die Menschen eine diskrete und präzise Möglichkeit, sich bei Bedarf die richtige Dosis Insulin zu verabreichen.

Der NovoPen® - ein Insulininjektor wie ein Füller

Der Quantensprung: rekombinantes Humaninsulin

1987
Novo begann 1987, Humaninsulin mit Hilfe der rekombinanten DNA-Technologie in Hefezellen (Saccharomyces cerevisiae) zu produzieren. Die neuen Produktionsmethoden ermöglichten einerseits die Herstellung von völlig reinem Humaninsulin, das sich leicht kristallisieren liess. Andererseits erfolgte die Herstellung nun nicht mehr aus der Extraktion des Pankreas von Schweinen. Dass die Hefezellen das produzierte Insulin in das extrazelluläre Medium ausscheiden, erleichtert die Aufreinigung. Somit konnten leichter und schneller grosse Mengen hochreinem, monomerem Insulin erstellt werden.
1987

Der Quantensprung: rekombinantes Humaninsulin

Novo begann 1987, Humaninsulin mit Hilfe der rekombinanten DNA-Technologie in Hefezellen (Saccharomyces cerevisiae) zu produzieren. Die neuen Produktionsmethoden ermöglichten einerseits die Herstellung von völlig reinem Humaninsulin, das sich leicht kristallisieren liess. Andererseits erfolgte die Herstellung nun nicht mehr aus der Extraktion des Pankreas von Schweinen. Dass die Hefezellen das produzierte Insulin in das extrazelluläre Medium ausscheiden, erleichtert die Aufreinigung. Somit konnten leichter und schneller grosse Mengen hochreinem, monomerem Insulin erstellt werden.

Ein Kristall des ersten menschlichen Insulins

Ein Kristall des ersten menschlichen Insulins

Durch Fusion zum weltweit führenden Insulinhersteller

1989
Novo Industri A/S (vormals Novo Terapeutisk Laboratorium) und Nordisk Gentofte A/S (Nordisk Insulinlaboratorium) fusionierten 1989 zu Novo Nordisk A/S mit Sitz in Kopenhagen, Dänemark. Durch die Zusammenlegung zweier starker Forschungs-und Entwicklungseinheiten und die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten wird Novo Nordisk zum weltweit führenden Insulinhersteller.
1989

Durch Fusion zum weltweit führenden Insulinhersteller

Novo Industri A/S (vormals Novo Terapeutisk Laboratorium) und Nordisk Gentofte A/S (Nordisk Insulinlaboratorium) fusionierten 1989 zu Novo Nordisk A/S mit Sitz in Kopenhagen, Dänemark. Durch die Zusammenlegung zweier starker Forschungs-und Entwicklungseinheiten und die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten wird Novo Nordisk zum weltweit führenden Insulinhersteller.

Weiterentwicklung der Applikationsmöglichkeiten des Insulins

Novo Nordisk führt mit NovoLet® den weltweit ersten Einweg-Insulinpen ein. Der Pen ist vorgefüllt, das heisst, das Insulin ist bereits in ihm enthalten und für die Injektion bereit. Bis dahin wurde Insulin entweder mit einer Ampulle und einer Spritze oder mit einem Insulinpen mit austauschbaren Insulinpatronen injiziert.

Weiterentwicklung der Applikationsmöglichkeiten des Insulins

Novo Nordisk führt mit NovoLet® den weltweit ersten Einweg-Insulinpen ein. Der Pen ist vorgefüllt, das heisst, das Insulin ist bereits in ihm enthalten und für die Injektion bereit. Bis dahin wurde Insulin entweder mit einer Ampulle und einer Spritze oder mit einem Insulinpen mit austauschbaren Insulinpatronen injiziert.

NovoLet® , der weltweit erste Einweg-Insulinpen

NovoLet® , der weltweit erste Einweg-Insulinpen

Weiterentwicklung der Insuline

1990
Insulinanaloga, eine Reihe von schnell wirkenden, lang wirkenden und vorgemischten Formulierungen, wurden entwickelt, um das natürliche Muster der Insulinfreisetzung des Körpers genauer nachzuahmen. Analoginsuline weisen Modifikationen auf, die eine besser vorhersehbare Absorption gewährleisten. Dies erleichtert es den Menschen, die Mahlzeiten zu planen, Hypoglykämien zu vermeiden und das Risiko einer Gewichtszunahme zu reduzieren.
1990

Weiterentwicklung der Insuline

Insulinanaloga, eine Reihe von schnell wirkenden, lang wirkenden und vorgemischten Formulierungen, wurden entwickelt, um das natürliche Muster der Insulinfreisetzung des Körpers genauer nachzuahmen. Analoginsuline weisen Modifikationen auf, die eine besser vorhersehbare Absorption gewährleisten. Dies erleichtert es den Menschen, die Mahlzeiten zu planen, Hypoglykämien zu vermeiden und das Risiko einer Gewichtszunahme zu reduzieren.

Kurzwirksames Insulin

1996
Acht Jahre nachdem Novo Nordisk die erste wissenschaftlichen Arbeit zum klinischen Nutzen eines rational konzipierten monomeren Insulinanalogons publiziert hatte (1988), brachte ein anderes Unternehmen ein erstes kurzwirksames Insulinanalogon auf den Markt. In der Folge wurden weltweit weitere schnell wirkende oder lang wirkende Insuline sowie vorgemischte Formulierungen aus beiden Insulintypen entwickelt.
1996

Kurzwirksames Insulin

Acht Jahre nachdem Novo Nordisk die erste wissenschaftlichen Arbeit zum klinischen Nutzen eines rational konzipierten monomeren Insulinanalogons publiziert hatte (1988), brachte ein anderes Unternehmen ein erstes kurzwirksames Insulinanalogon auf den Markt. In der Folge wurden weltweit weitere schnell wirkende oder lang wirkende Insuline sowie vorgemischte Formulierungen aus beiden Insulintypen entwickelt.

Basalinsuline: Verzögerung durch gezielten Eingriff am Insulinmolekül

2003
Ab 2003 kommen unter anderem von Novo Nordisk neuartige Langzeitinsuline auf den Markt: lang wirkende Verzögerungsinsuline, auch Basalinsuline oder Depotinsuline genannt. Die lang wirkenden Insuline haben eine ähnliche Struktur wie humanes Insulin: bei ihnen wurde auf gentechnischem Weg eine Aminosäure ausgetauscht oder entfernt. Dadurch bleiben die einzelnen Insulinmoleküle länger im subkutanen Fettgewebe aneinander haften, so dass sie verzögert in den Blutkreislauf aufgenommen werden. Zusätzlich können in das Insulinmolekül eingebaute Fettsäureketten die Depotwirkung verlängern, indem sie die Bindung von Insulin an ein Protein im Blutplasma, das Albumin, verstärken.
2003

Basalinsuline: Verzögerung durch gezielten Eingriff am Insulinmolekül

Ab 2003 kommen unter anderem von Novo Nordisk neuartige Langzeitinsuline auf den Markt: lang wirkende Verzögerungsinsuline, auch Basalinsuline oder Depotinsuline genannt. Die lang wirkenden Insuline haben eine ähnliche Struktur wie humanes Insulin: bei ihnen wurde auf gentechnischem Weg eine Aminosäure ausgetauscht oder entfernt. Dadurch bleiben die einzelnen Insulinmoleküle länger im subkutanen Fettgewebe aneinander haften, so dass sie verzögert in den Blutkreislauf aufgenommen werden. Zusätzlich können in das Insulinmolekül eingebaute Fettsäureketten die Depotwirkung verlängern, indem sie die Bindung von Insulin an ein Protein im Blutplasma, das Albumin, verstärken.

Weitere Innovationen bei Insulin-Pens

2008
2008 wurde ein Nachfolger des NovoPens® eingeführt. Um das Leben mit Diabetes immer weiter zu erleichtern, kamen in den Folgejahren immer neue Weiterentwicklungen wiederbefüllbarer Pens auf den Markt. Die neuesten Pen-Generationen verfügen über eine integrierte Memory-Funktion. Diese zeigt an, wann der Patient zuletzt injizierte und wie hoch die verabreichte Insulindosis war.
2008

Weitere Innovationen bei Insulin-Pens

2008 wurde ein Nachfolger des NovoPens® eingeführt. Um das Leben mit Diabetes immer weiter zu erleichtern, kamen in den Folgejahren immer neue Weiterentwicklungen wiederbefüllbarer Pens auf den Markt. Die neuesten Pen-Generationen verfügen über eine integrierte Memory-Funktion. Diese zeigt an, wann der Patient zuletzt injizierte und wie hoch die verabreichte Insulindosis war.

Insulin-Pen mit Memory-Funktion.

Insulin-Pen mit Memory-Funktion.

Immer schneller und länger wirkende Insuline

Anlage zur Insulinproduktion (2009)

Ab 2010 kam es zur Einführung einer neuen Generation von Insulinen mit in beiden Richtungen verbesserten Profilen: gemeint sind ultraschnell wirkende und ultralang wirkende Insuline. Dank diesen lässt sich das Risiko von Hypoglykämien weiter verringern und die tägliche Belastung der Diabetesversorgung wie die Planung um die Mahlzeiten herum deutlich reduzieren.

Immer schneller und länger wirkende Insuline

Ab 2010 kam es zur Einführung einer neuen Generation von Insulinen mit in beiden Richtungen verbesserten Profilen: gemeint sind ultraschnell wirkende und ultralang wirkende Insuline. Dank diesen lässt sich das Risiko von Hypoglykämien weiter verringern und die tägliche Belastung der Diabetesversorgung wie die Planung um die Mahlzeiten herum deutlich reduzieren.

Anlage zur Insulinproduktion (2009)

Noch länger wirkende Basalinsuline

2013
Ab 2013 kamen neue Generationen von Basalinsulinen auf den Markt, die ihrem zweiten Namen – Depotinsuline – noch besser gerecht wurden. Kleine Eingriffe in die Molekülstruktur führten dazu, dass das Insulin aus den Depots, zu denen sich das Insulin nach der Injektion im Unterhautfettgewebe zusammenlagert, noch langsamer und gleichförmiger freigesetzt wird. Ohne dass sich die physiologische Wirksamkeit veränderte, konnte dadurch die Wirkdauer der Insulinanaloga nochmals erhöht und das Risiko für Hypoglykämien weiter gesenkt werden.
2013

Noch länger wirkende Basalinsuline

Ab 2013 kamen neue Generationen von Basalinsulinen auf den Markt, die ihrem zweiten Namen – Depotinsuline – noch besser gerecht wurden. Kleine Eingriffe in die Molekülstruktur führten dazu, dass das Insulin aus den Depots, zu denen sich das Insulin nach der Injektion im Unterhautfettgewebe zusammenlagert, noch langsamer und gleichförmiger freigesetzt wird. Ohne dass sich die physiologische Wirksamkeit veränderte, konnte dadurch die Wirkdauer der Insulinanaloga nochmals erhöht und das Risiko für Hypoglykämien weiter gesenkt werden.

Kombinationen von Insulin mit anderen Antidiabetika

2015
Da es neben Insulin noch weitere injizierbare Diabetesmedikamente gibt, die man bei Typ 2 Diabetes einsetzen kann, wurde 2015 eine fixe Kombination eines Insulins mit einem weiteren Wirkstoff eingeführt. Insulin lässt sich zudem mit einer Vielzahl von oralen Antidiabetika kombinieren.
2015

Kombinationen von Insulin mit anderen Antidiabetika

Da es neben Insulin noch weitere injizierbare Diabetesmedikamente gibt, die man bei Typ 2 Diabetes einsetzen kann, wurde 2015 eine fixe Kombination eines Insulins mit einem weiteren Wirkstoff eingeführt. Insulin lässt sich zudem mit einer Vielzahl von oralen Antidiabetika kombinieren.

Ultraschnell wirkende Insuline

2017
Bei Insulinen, die zu einer Mahlzeit injiziert werden, ist eine möglichst schnelle Insulinantwort erwünscht. Bei der Entwicklung sogenannter ultraschnell wirkender Insuline verfolgten Forscher das umgekehrte Ziel als bei den Basalinsulinen. Damit das Insulin nach der Injektion besonders schnell in seine Monomere zerfällt und daher schneller resorbiert wird, werden Hilfsstoffe zugefügt, die die Zusammenlagerung des Insulins verhindern.
2017

Ultraschnell wirkende Insuline

Bei Insulinen, die zu einer Mahlzeit injiziert werden, ist eine möglichst schnelle Insulinantwort erwünscht. Bei der Entwicklung sogenannter ultraschnell wirkender Insuline verfolgten Forscher das umgekehrte Ziel als bei den Basalinsulinen. Damit das Insulin nach der Injektion besonders schnell in seine Monomere zerfällt und daher schneller resorbiert wird, werden Hilfsstoffe zugefügt, die die Zusammenlagerung des Insulins verhindern.

Was kommt als nächstes?

Die Zukunft der Diabetesbehandlung wird aller Voraussicht nach von Behandlungs- und technischen Innovationen geprägt sein, die Menschen mit Diabetes mehr Flexibilität und den Medizinern neue Möglichkeiten für eine umfassende Diabetesbehandlung bieten werden. Die weltweite Forschung im Bereich Insulin und Diabetes im Allgemeinen geht unter anderem in die Richtung von Basalinsulinen, die nur noch alle paar Tage injiziert werden müssen. Geforscht wird aber auch an Insulinen, die glukosesensitiv sind und so die natürliche Funktion der Bauchspeicheldrüse besser nachahmen. Des Weiteren arbeitet man fieberhaft an der Entwicklung oraler Diabetesmedikamente der nächsten Generation. Zu den Innovationen im Bereich Diabetes werden aber mit Sicherheit auch digitale Gesundheitslösungen gehören. Man darf gespannt sein, was als nächstes kommt.

Was kommt als nächstes?

Die Zukunft der Diabetesbehandlung wird aller Voraussicht nach von Behandlungs- und technischen Innovationen geprägt sein, die Menschen mit Diabetes mehr Flexibilität und den Medizinern neue Möglichkeiten für eine umfassende Diabetesbehandlung bieten werden. Die weltweite Forschung im Bereich Insulin und Diabetes im Allgemeinen geht unter anderem in die Richtung von Basalinsulinen, die nur noch alle paar Tage injiziert werden müssen. Geforscht wird aber auch an Insulinen, die glukosesensitiv sind und so die natürliche Funktion der Bauchspeicheldrüse besser nachahmen. Des Weiteren arbeitet man fieberhaft an der Entwicklung oraler Diabetesmedikamente der nächsten Generation. Zu den Innovationen im Bereich Diabetes werden aber mit Sicherheit auch digitale Gesundheitslösungen gehören. Man darf gespannt sein, was als nächstes kommt.